Augenrosacea – Rosacea im Auge

Was ist ROSACEA?

Die Rosacea ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die sowohl das Gesicht, als auch andere Körperregionen betreffen kann.

Wie macht sich ROSACEA bemerkbar?

Die Hautrosacea beginnt mit unterschiedlich ausgeprägten Rötungen, später können Gefäßerweiterungen, Bläschen, Knötchen und Gewebeneubildungen auftreten.

Sonderform der ROSACEA: Augenrosacea

Die Sonderform Ophthalmorosazea (okuläre Rosacea, Augenrosacea) betrifft am häufigsten Patienten im Erwachsenenalter zwischen dem 30. und dem 50. Lebensjahr, seltener tritt eine kindliche Rosacea auf.

Symptome der AUGENROSACEA

Die Beschwerden bei einer okulären Rosacea (Augenrosacea) können in folgenden Symptomkomplexen ausbrechen: Syndrom des trockenen Auges,  Sehstörungen (z.B. Verschwommensehen, Lichtscheu), wiederkehrende Schwellungen / Augenrötungen / Gerstenkörner / Bindehaut- oder Lidrandentzündungen. Bei Kindern kann zusätzlich eine Hornhautbeteiligung auftreten – mit Infiltration, Ulzeration, Gefäßneubildung und Narbenbildung. Die Augensymptomatik kann sich sowohl in Bezug auf eine Hautsymptomatik entwickeln (z.B. vor, während oder nach dem Auftreten von Hautbeschwerden), als auch als selbstständiges Krankheitsbild erscheinen. Die Stärke der Augensymptomatik korreliert nicht immer mit der Stärke der Hautsymptomatik.

Ursachen der AUGENROSACEA

Die genaue Ursache der Augenrosacea ist unklar. Sie kann durch einen oder mehrere Faktoren verursacht werden, beispielsweise genetische Veranlagung, Umwelteinflüsse, psychischer Stress, bakterielle Superinfektion, Meibomdrüsen-Dysfunktion oder Demodexbefall (Haarbalgmilben) der Wimpern.

Faktoren die zur Verschlechterung der Hautrosacea und der Augenrosacea führen können sind: Nahrung mit scharfen Gewürzen, Alkohol, Exposition zu Sonnenlicht, Wind oder zu starken Temperaturschwankungen, bestimmte Emotionen (z.B. Stress, Wut), körperliche Anstrengung, heiße Bäder oder Sauna.

Therapeutische Möglichkeiten der AUGENROSACEA

Die okuläre Rosacea kann durch Medikamente (in Tropf-, Salben- oder Tablettenform) sowie passende Pflegemittel und bestimmte Verhaltensweisen im Alltag (z.B. Lidrandhygiene) gelindert werden, kann aber in den meisten Fällen nicht vollständig geheilt werden. Durch die Chronifizierung dieser Erkrankung können immer wieder neue Schübe auftreten. Als Betroffener ist es wichtig bei chronischen Entzündungen im Augenbereich rechtzeitig eine augenärztliche und eine hautärztliche Mitbeurteilung zu holen.

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