Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen – wie neue Therapien helfen

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen – wie neue Therapien helfen

Bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn greift das körpereigene Immunsystem aus bisher ungeklärten Gründen den Dickdarm (Colitis ulcerosa) oder den gesamten Verdauungstrakt (Morbus Crohn) an. Damit zählen die CED zur Gruppe der Autoimmunerkrankungen. Eine Heilung gibt es bisher nicht, aber mit den heute zur Verfügung stehenden Therapien sind die CED in der Regel gut behandelbar.

Therapiemöglichkeiten

Reichen die bewährten Standardtherapien wie örtlich angewendete und systemisch verabreichte Steroide und Immunsuppressiva nicht aus, kommen inzwischen sogenannte Biologika zum Einsatz. Dabei handelt es sich um monoklonale Antikörper, die gezielt in die Funktionen des Immunsystems eingreifen. Bei der Colitis ulcerosa werden sie eingesetzt, um den Botenstoff Tumornekrosefaktor (TNF) oder das für Entzündungsprozesse wichtige Zellmembranprotein Integrin zu hemmen, bei Morbus Crohn sind daneben auch die Botenstoffe Interleukin 12 und Interleukin 23 Ziele der Therapie. Doch neben ihrer erwünschten Wirkung, die Entzündung im Verdauungstrakt zu lindern, haben diese Antikörper auch andere komplexen Wirkungen, die bei der Verordnung berücksichtigt werden müssen. Ob und welche Biologika eingesetzt werden sollten, ist daher immer eine individuelle Risiko-Nutzen-Abwägung, die ganz entscheidend von profunden Kenntnissen des behandelnden Arztes zu den jeweiligen Vor- und Nachteilen dieser neuen Medikamente abhängt.

Spezialisten im MEDIZINICUM

Im MEDIZINICUM Hamburg profitieren Patienten mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa von der doppelten Expertise des Ärztlichen Direktors, Dr. Ahmadi-Simab. Als Facharzt für Rheumatologe und Immunologe ist er mit der gezielten Behandlung von Entzündungen mit monoklonalen Antikörpern seit langem vertraut. Denn diese innovativen Wirkstoffe haben die Rheumatherapie in den vergangenen Jahren revolutioniert, erfordern aber auch hier aufgrund ihres komplexen Wirkungs- und Nebenwirkungsprofils viel Erfahrung der behandelnden Ärzte. Als Facharzt für Gastroenterologie beherrscht Ahmadi-Simab darüber hinaus die endoskopische Diagnostik und Therapie von Darmerkrankungen. Diese sehr seltene Doppelqualifikation und der damit verbundene Erfahrungsschatz kommt insbesondere Patientinnen und Patienten mit Autoimmunerkrankungen des Verdauungstrakts Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Autoimmunhepatitis oder auch Autoimmunpankreatitis direkt zugute.

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