Prostatadiagnostik

Jede Therapie steht und fällt mit der Diagnostik. Das gilt gerade auch für den Prostatakrebs, der früh erkannt sehr gut behandelt werden kann. Durch regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen (ausführliche Anamnese, körperliche Untersuchung, Sonographie und PSA Bestimmung) sinkt die Sterberate beim Prostatakarzinom signifikant. Das Screening macht es außerdem möglich, den Therapieverlauf zu optimieren und so die Lebensqualität des Patienten zu erhöhen.

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Prostatadiagnostik durch das multiparametrische MRT

Am MEDIZINICUM Hamburg verfügen wir mit der multiparametrischen Magnetresonanztomographie (mpMRT) über das modernste und zuverlässigste bildgebende Verfahren, um ein Prostatakarzinom rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln. Das mpMRT ist nicht nur das derzeit exakteste, sondern auch das schonendste diagnostische Verfahren. Der Patient wird keinen Strahlenbelastungen ausgesetzt und das Risiko einer unnötigen Entnahme von Gewebeproben wird minimiert.

Sollte eine Prostatabiopsie notwendig sein, können die Bilder des mpMRT für eine „kognitive Fusionsbiopsie“ genutzt werden. Diese deckt bei einer geringeren Anzahl von Biopsien signifikant mehr bösartige Tumore als die herkömmliche Prostatabiopsie auf.

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Das Prostatakarzinom

Jedes Jahr erkranken in Deutschland 60.000 Männer an einem Prostatakarzinom. Das Prostatakarzinom ist die häufigste bösartige Neubildung bei Männern und die 3.häufigste Krebstodesursache überhaupt. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei 69Jahren. Das durchschnittliche Risiko eines Mannes im Laufe des Lebens ein signifikantes Prostatakarzinom zu entwickeln liegt bei 12,3%. Männern wird deshalb empfohlen spätestens ab dem 45. Lebensjahr regelmäßig eine Früherkennungsuntersuchung vornehmen zu lassen. Das frühzeitige Erkennen des Tumors und seiner Eigenschaften (Aggressivität und Ausbreitung) ist für den Therapieverlauf entscheidend, da die Heilung nur in einem frühen, organbegrenzten Stadium möglich ist.

Das mpMRT

Im Medizinicum setzten wir für das mpMRT ein modernes Gerät mit einer Feldstärke von 3 Tesla ein. Dieses bildgebende Verfahren ermöglicht einen genauen Tumorausschluss bzw. eine genaue Tumordetektion und -charakterisierung. Seine Nachweisempfindlichkeit übertrifft andere Diagnoseverfahren, sollte aber nur in Ergänzung zu diesen erfolgen. Der Urologe und Radiologe können so die Befunde in der Zusammenschau beurteilen und dann im Falle eines Krebsverdachts punktgenau biopsieren. Selbstverständlich können auch weitere pathologische Veränderungen wie z.B. ein Blasengewächs im mpMRT dargestellt werden.

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Ihre Vorteile

Verdächtige Areale können nach der MRT exakt lokalisiert, markiert und wenn nötig punktgenau biopsiert werden. Die Wahrscheinlichkeit in der Prostata den aggressivsten Tumoranteil zu detektieren steigt. Wiederholte Biopsien können  vermieden werden und die richtige Therapie für Sie kann frühzeitig festgelegt werden. Bei einem negativen Ergebnis in der MRT der Prostata ist ein aggressives Tumorwachstum eher unwahrscheinlich. Durch die mpMRT wird die Diagnosesicherheit erheblich erhöht, dadurch das die Aggressivität einzelner Tumorherde genauer eingeschätzt werden kann. Hierdurch kann auch auf eine Operation verzichtet und der Tumor stattdessen aktiv supervisiert werden.

Für wen ist eine mpMRT Untersuchung der Prostata am besten geeignet?

  • Erhöhter, steigender oder schwankender PSA-Wert
  • Auffälliger rektaler Tastbefund
  • Auffälliger rektaler Sonographiebefund
  • Vor Durchführung einer Prostatastanzbiopsie, insbesondere bei etwas größerer Prostata und vor allem vor einer 2. oder 3. Biopsie
  • Patienten die ein familiäres Krebsrisiko haben
  • Bei nicht eindeutigem Krebsausschluss vor der Operation einer gutartigen Prostata
  • Patienten bei denen bei bekanntem Prostatakarzinom eine Überwachung (active surveillance) durchgeführt wird
  • Alle Patienten die aus Sicherheitsgründen eine Ergänzung ihrer Früherkennungsuntersuchung haben möchten

Weitere Informationen zur Untersuchung

  • Im Anschluss an eine Prostata-Biopsie sollte die mpMRT Untersuchung frühestens nach 6 Wochen durchgeführt werden.
  • Die Untersuchung erfolgt durch Gabe eines gut verträglichen MRT- Kontrastmittels. Zusätzlich kann auf Wunsch ein Medikament zur Entspannung verabreicht werden.
  • Die mpMRT-Untersuchungsdauer beträgt ca. 35 Minuten und erfolgt in Rückenlage.
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Unser Team

Dr. med. Ahmad Sasani-Nejad
Ärztlicher Leiter der Radiologie, Facharzt für Radiologie

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Facharzt Röntgen Hamburg

Dr. Ali-Reza Askarifar
Facharzt für Radiologie

Facharzt für Urologie Hamburg

Dr. med. Mustafa Fahimi
Facharzt für Urologie

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Christian Aust
Facharzt für Urologie

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