RHEUMATOLOGIE MEDIZINICUM Hamburg

Zentrum für Rheumatologie
und Autoimmunkrankheiten

Die Rheumatologie ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Diagnose und Behandlung von entzündlich-rheumatischen Systemerkrankungen befasst. Primär handelt es sich hierbei um entzündliche Autoimmunerkrankungen. Solche können das muskuloskelettale System, das heißt die Gelenke, Knochen, Muskeln, Sehnen und Bänder, sowie häufig auch lebenswichtige Organe (z.B. Lunge, Herz, Niere, Nervensystem und viele mehr) im Körper betreffen. 

Rheumatologen sind Ärzte, die auf die Diagnose und Behandlung von entzündlich-rheumatischen Systemerkrankungen spezialisiert sind.

 
Vor allem seltene rheumatologische und immunologische Systemerkrankungen sind häufig vielschichtig, so dass jeder weitere Experte mit seinen wertvollen Erfahrungen und Kompetenzen sowie neuen Blickwinkeln die in solchen komplexen Fällen unverzichtbare diagnostische Detektivarbeit voranbringen kann.
Das MEDIZINICUM steht für seine Spezialisten aus dem Fachbereich der Rheumatologie. Wir arbeiten in unserem Team, bestehend aus 75 Ärztinnen und Ärzten aus über 30 Fachgebieten interdisziplinär zusammen, um Ihre Symptome ganzheitlich zu betrachten und eine zielsichere Diagnose stellen zu können.
Rheuma Spezialisten Hamburg

Interdisziplinäre Rheumatologie ist der
Hauptschwerpunkt vom MEDIZINICUM

Hier erwartet Sie Medizin auf höchstem Niveau und modernste Technik. Dabei können Sie stets auf kompetente Spezialisten vertrauen: Unser Ärztlicher Direktor, Dr. med. Keihan Ahmadi-Simab, wird vom „Medical Honboard 500“ des Personenlexikons „Who’s Who“ als eine der „anerkannten Kapazitäten“ der Rheumatologie geführt. Dr. Ahmadi-Simab brachte seine Kenntnisse bereits als Chefarzt der entsprechenden Fachbereiche im Regio Klinikum Wedel sowie in der Asklepios Klinik Altona ein, darüber hinaus gründete er unter anderem das Rheumatologische Zentrum Wedel und das Asklepios Rheumazentrum Hamburg. Weiterhin ist Dr. Ahmadi-Simab als Gutachter für verschiedene anerkannte Publikationen zur Rheumatologie tätig.

Warum zum Rheumatologen?

Rheuma hat sehr viele Gesichter. Rheumatologen können rheumatische Erscheinungsformen am Besten erkennen und – was oft entscheidend ist – frühzeitig (Rheuma-Check) unterscheiden und dann die richtige Diagnose stellen.

Rheumatische Beschwerden haben verschiedene Ursachen; manchmal rühren die Beschwerden auch von ganz anderen Organen oder Krankheiten her. Rheumatologen kennen diese, oft auch sehr seltenen, Ursachen, gehen ihnen detektivisch nach und können sie wirkungsvoll behandeln.

Rheumatische Erkrankungen sind oft chronische oder immer wiederkehrende Krankheiten, wechseln häufig auch im Verlauf ihr Gesicht. Sie müssen jedoch meist dauerhaft medikamentös behandelt werden. Rheumatologen können die richtige Therapie zum richtigen Zeitpunkt einsetzen, immer wieder deren Wirksamkeit und Verträglichkeit prüfen und gegebenenfalls die Therapie immer wieder neu nach Maß gestalten. Neueste Daten zeigen, dass die frühzeitige und regelmäßige Konsultation eines Rheumatologen bei vielen Krankheiten deutlich die Prognose verbessert.

Viele rheumatische Erkrankungen können auch innere Organe in Mitleidenschaft ziehen, was unter Umständen Lebens- oder Organ-bedrohend sein kann. Da der Rheumatologe meist eine fundierte Facharzt-Ausbildung als Internist hat, kann er ganzheitlich behandeln und „übers Gelenk hinaus schauen“, also: Zusammenhänge mit der rheumatischen Krankheit oder aber auch deren Therapie erkennen und unterscheiden.

Seit kurzem stehen ganz neue und zum Teil gentechnisch hergestellte Rheuma-Therapien zur Verfügung, die einerseits sehr wirkungsvoll sind, andererseits aber auch nicht ohne Risiken, da sie tiefgreifend das Immunsystem beeinflussen. Nur der Rheumatologe hat damit ausreichend Erfahrungen, um für jeden einzelnen Patienten den Nutzen gegen das mögliche Risiko abzuwägen und dann die richtige Wahl zu treffen. UND: Er kann rechtzeitig Nebenwirkungen erkennen und den Patienten durch entsprechende Schulung davor schützen.

Die Rheuma-Therapie hat sich in den letzten Jahren grundlegend geändert, die Forschung hat rasante Fortschritte gemacht, und fast täglich kommen neue Medikament auf den Markt. Häufig kombiniert man heute mehrere Medikamente, um noch effektiver zu behandeln und bleibende Gelenkschäden zu verhindern. Hier kann nur der Rheumatologe immer auf dem neuesten Stand bleiben.

Rheuma-Patienten brauchen vielfältige Hilfen und sehr häufig auch andere Fachärzte (Orthopäden, Augenärzte, Röntgenärzte, HNO-Ärzte, Hautärzte, Neurologen) oder auch andere Berufsgruppen (Krankengymnasten, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und und und), die allesamt erfahren in dieser Materie sind. Rheumatologen arbeiten stets in einem festen Team und können so im Bedarfsfall rechtzeitig die notwendigen Weichen stellen.

Rheumatologen können und wollen niemals Ihren Hausarzt ersetzen, sondern mit ihm eng zusammenarbeiten, die Behandlungsschritte absprechen und die Empfehlungen für die regelmäßigen Kontrollen von Krankheit und Therapie geben.

Habe ich Rheuma?

Unten aufgeführt finden Sie eine Liste sowie eine Suchfunktion von Anzeichen, die auf eine rheumatische Erkrankung hindeuten könnten.

… noch mal: KÖNNTEN. Es aber nicht müssen! Also: Wenn Sie einerseits mehrere der im folgenden gestellten Fragen zu einem Krankheitsbild mit „JA“ beantworten würden und andererseits Ihr Arzt bisher noch keine Erklärung dafür gefunden hat, könnte dies auf eine rheumatische Erkrankung schließen lassen. Sie sollten einen Rheumatologen aufsuchen, um weiterführende Untersuchungen zu veranlassen.

Dieser Check kann lediglich eine Hilfestellung sein, eine Art Raster. Dieser Check kann auf gar keinen Fall die persönliche Beratung durch Ihren Arzt ersetzen.

Klartext: Die Fragebögen sollen eine fachlich unterstützte Hilfe geben und können auf in keinem Fall ohne die ärztliche Kenntnis aller relevanten Befunde eine Entscheidungs-grundlage für eine Therapie sein. (Wir halten uns bei unseren über das Internet erteilten medizinischen Entscheidungs-hilfestellungen streng an die Prinzipien der ‚Health on the Net‘ (HON)-Konvention (einzusehen unter www.hon.ch/HONcode/German/)

Stichwortsuche

Sie können auch gezielt nach bei Ihnen auftretenden Anzeichen suchen und gelangen je nach Treffer auf die entsprechende Rheuma-Check-Seite. Geben Sie Begriffe wie z. B. „geschwollene Fingergelenke“ oder „Gewichtsverlust“ in das Suchfeld ein.

Die rheumatischen Symptome

Die Symptome können auf unterschiedlichste Weise auftreten. Oft klagen Patienten über Gelenkschwellungen ohne vorangegangene Verletzungen oder generell neu auftretende Gelenkschmerzen.

Unklare Muskelschmerzen und Muskelschwäche, vor allem wenn sie mit Entzündungszeichen im Blut einhergehen können ein Indiz auf eine mögliche rheumatische Erkrankung sein.

Extreme Kälteempfindlichkeit der Hände und Finger mit anfallsweiser Weiß-, Blauverfärbung (Raynaud Symptomatik) können ein Symptom sein.

Rheumatologie Untersuchung
Rheumatologie Ärzte

Diagnose und technische Untersuchungen

Rheumatologen verwenden verschiedene diagnostische Verfahren, um entzündlich-rheumatische Systemerkrankungen zu identifizieren

  • Anamnese und körperliche Untersuchung: Der Arzt bespricht die Symptome des Patienten und führt eine gründliche Untersuchung der Gelenke und des Bewegungsapparats durch.
  • Bildgebung: Röntgenaufnahmen, Ultraschall, MRT- und CT-Untersuchungen werden eingesetzt, um Gelenk- und Gewebeveränderungen zu visualisieren.
  • Laboruntersuchungen: Blutuntersuchungen können Entzündungsmarker und Autoantikörper nachweisen, die auf bestimmte entzündliche rheumatische Systemerkrankungen hinweisen.
  • Gelenkpunktion: Eine Gelenkpunktion kann durchgeführt werden, um Gelenkflüssigkeit zu analysieren oder um eine lokale Entzündung mittels Instillation von Medikamenten einzudämmen.

Behandlung

Die Behandlung von entzündlich-rheumatischen Systemerkrankungen variiert je nach Art und Schweregrad der Erkrankung. Die Ansätze bestehen aus mehreren Säulen.

  • Medikamente: Bei rheumatischen Erkrankungen kommen Medikamente zum Einsatz, die das Immunsystem modulieren und dann Basistherapie DMARDs und Biologika. Somit wird die überschießende Entzündung des Immunsystems eingedämmt.
  • Schmerzmedikamente: Bei akuten Schüben einer rheumatischen Erkrankung ist oft eine individuell angepasste Schmerzhemmung notwendig.
  • Physikalische Therapie: Übungen, Physiotherapie und Ergotherapie können helfen, die Beweglichkeit und Muskelstärke zu verbessern.
  • Änderung des Lebensstils: Eine gesunde Ernährung (antientzündliche Diät), Gewichtsnormalisierung und regelmäßige körperliche Betätigung unterstützen die medikamentöse Therapie bei der Bewältigung von rheumatischen Erkrankungen.
  • Chirurgische Eingriffe: In einigen Fällen sind operative Maßnahmen wie Gelenkersatzoperationen notwendig.
Rheumatologie Behandlung

Rheumatische Erkrankungen

Die Rheumatologie behandelt eine Vielzahl von Erkrankungen, darunter:

  • Rheumatoide Arthritis (RA): Eine chronische Autoimmunerkrankung, die vor allem die Gelenke betrifft und zu Entzündungen, Schmerzen und Gelenkschäden führen kann. Zusätzlich kann es zu weiteren Organbeteiligungen (vor allem die Lungen) kommen.
  • Kollagenosen wie z.B. der systemische Lupus erythematodes (SLE), systemische Sklerose, Polymyositis, Sjögren Syndrom, Mischkollagenose: Autoimmunerkrankungen, die verschiedene Organe (vor allem Lunge, Niere, Nerven) und das muskuloskelettale Gewebe im Körper beeinflussen können.
  • Vaskulitiden wie z. B. Granulomatose mit Polyangiitis, eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis, mikroskopische Polyangiitis, Riesenzellarteriitis: Autoimmunerkrankungen, die insbesondere die kleinen, mittleren und großen Gefäße befallen und dadurch lebensbedrohliche Krankheitsbilder darstellen.
  • Spondylarthritiden wie z. B. Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew): Eine Gruppe von entzündlichen Erkrankungen, die vor allem die Wirbelsäule betreffen, wie z.B. die axiale Spondylitis
  • Psoriasisarthritis: Eine Autoimmunerkrankung, die bei Patienten mit einer Schuppenflechte (Psoriasis) zu Gelenk- und Sehnenentzündungen sowie Wirbelsäulenbeteiligung führen kann.
  • Reaktive Arthritis: Eine Autoimmunerkrankung, die durch eine virale oder bakterielle Infektion ausgelöst wird und zu einer Entzündung von Sehnen- und Gelenken führen kann.
  • Gicht: Eine Stoffwechselerkrankung, bei der sich Harnsäurekristalle in den Gelenken ablagern und Entzündungen und Schmerzen verursachen.
  • Fibromyalgie: Ein chronisches Schmerzsyndrom, welches Schmerzen in unterschiedlichen Körperregionen in der Nähe von Gelenken und Muskeln verursacht. Häufig kommt es zusätzlich zu vegetativen Symptomen, wie z.B. Konzentrationsstörungen und starker Abgeschlagenheit. Hierbei handelt es sich nicht um eine entzündliche rheumatischen Systemerkrankung.
  • Osteoarthritis (Arthrose): Die häufigste Form von chronischen Gelenkerkrankungen, bei der der Knorpel in den Gelenken abnimmt, was zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führt. Hierbei handelt es sich nicht um eine entzündliche rheumatischen Systemerkrankung.

Rheumatische Entzündungskrankheiten – Der Weg zur Diagnose

Anders als die nicht-entzündlichen Krankheiten des Bewegungsapparats sind die entzündlichen Krankheiten der Gelenke und der Wirbelsäule, die den Rheumatismus im engeren Sinne ausmachen, eine recht kleine Gruppe. Das bedeutet, dass die relativ wenigen Entzündungskrankheiten mit einigem Spürsinn aus der Vielzahl der Nicht-Entzündungskrankheiten herausdestilliert werden müssen. Das gilt auch für die entzündlichen Systemkrankheiten, bei denen es sich um Immunkrankheiten handelt, die letztlich jedes Organ und jedes Gewebe betreffen können.

Laborwerte und andere apparative Untersuchungsmethoden liefern dabei wichtige Beiträge, stehen bei der Diagnoseklärung aber an zweiter Stelle. An erster Stelle stehen die Anamnese/das Gespräch zwischen dem Patienten und dem Arzt und die körperliche Untersuchung. Sie führen zur Ersteinschätzung des Arztes, die den weiteren Weg zur Diagnose bahnt. Dabei trägt der Patient den subjektiven Teil/die Innensicht zu seiner Krankheit bei, der Arzt die äußere Sicht/den objektiven Teil. Weder das eine noch das andere allein führen letztlich zur Aufklärung und erfolgreichen Therapie, Patient und Arzt müssen ihre jeweilige Sicht zusammenfügen und sich gemeinsam auf den Weg machen.

Ärztliche Tätigkeit und medizinische Diagnostik stehen heute unter anhaltendem Zeitdruck. Der Patient kann hier sinnvoll vorarbeiten, indem er sich seine Beschwerden bewusst macht und sie in Worte fasst. Zu den häufigsten Beschwerden am Bewegungsapparat gehört der Schmerz, der bekanntermaßen nicht sichtbar ist und vom Betroffenen möglichst genau beschrieben werden muss. Zur Beschreibung gehören 

  • der Schmerzort 
  • die Umstände, unter denen Schmerz auftritt (Belastungs/Ruheschmerz),
  • schmerzverstärkende/abschwächende Einflüsse,
  • der Einfluss der Tageszeit,
  • der Effekt von Wärme/Kälteanwendung am Schmerzort,
  • die Dauer der Morgensteife;
  • bei anfallsweise auftretenden Schmerzen sind neben auslösenden Faktoren das Auftreten von Gelenkschwellung und eventuell Hautverfärbung am betroffenen Gelenk bedeutsam, hier können mitgebrachte Photographien hilfreich sein.

Gelenk- oder Wirbelsäulenentzündungen können auf dem Boden anderer Entzündungskrankheiten entstehen. Hervorzuheben sind hier rheumatische Beschwerden bei der Schuppenflechte/Psoriasis und bei chronischen Darmentzündungen, u.a. Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. 

  • Sind bereits Befundberichte anderer Ärzte dazu vorhanden, sollten sie mitgebracht werden,
  • das gilt insbesondere auch für Röntgen-, MRT- und Computertomographie/ CT-Untersuchungen, hier sollten nicht nur schriftliche Befunde sondern die Aufnahmen mitgebracht werden (heute überwiegend als Bilddateien auf CD oder mittels Zugangscode zu digitalen Speichern). 

Selbstverständlich soll bei der Vorstellung eine Liste aller aktuellen Medikamente vorliegen.

  • Wurden früher bereits antirheumatische Medikamente eingenommen, braucht der Rheumatologe eine Aufstellung über die jeweilige Einnahmedauer und die Medikamentenwirkungen (Effekt auf die Entzündung, Verträglichkeit).

Gute Vorbereitung hilft, den Weg zu Diagnose und Therapie kurz zu halten. Gleiches gilt für die Terminvereinbarung. Bekanntermaßen ist Deutschland mit Rheumatologen unterversorgt. 

  • Um knappe Sprechstundentermine optimal zu nutzen, gibt es in Hamburg den Hamburger Rheumabogen, mit dem der überweisende Arzt uns Angaben zur Dringlichkeit der Situation machen kann.
  • Werden diesem Bogen bereits vorliegende Befunde beigefügt, können wir ggf. einen beschleunigten Vorstellungstermin vergeben. 

Die Zeitspanne vom Beginn der rheumatischen Krankheit bis zum Behandlungsbeginn hat oft nachhaltigen Einfluss auf den weiteren Krankheitsverlauf. Ebenso wie die Patienten haben deshalb auch wir großes Interesse daran, durch frühe Diagnose und einen frühzeitigen Therapiebeginn das bestmögliche Behandlungsergebnis zu erreichen.

 

Erstvorstellung

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

Ärztliche Tätigkeit und medizinische Diagnostik stehen heute unter anhaltendem Zeitdruck. Sie können Ihren Termin in unserer Sprechstunde damit vorbereiten, dass Sie sich selbst ein möglichst genaues Bild machen über Ihre Beschwerden. Schmerzen sind bekanntermaßen nicht sichtbar, sie müssen vom Betroffenen möglichst genau beschrieben werden. Zur Beschreibung gehören 

  • der Schmerzort 
  • die Umstände, unter denen Schmerz auftritt (Belastungs/Ruheschmerz),
  • schmerzverstärkende/abschwächende Einflüsse,
  • der Einfluss der Tageszeit,
  • der Effekt von Wärme/Kälteanwendung am Schmerzort,
  • die Dauer der Morgensteife;
  • bei anfallsweise auftretenden Schmerzen sind neben auslösenden Faktoren das Auftreten von Gelenkschwellung und eventuell Hautverfärbung am betroffenen Gelenk bedeutsam, hier können mitgebrachte Photographien hilfreich sein.

Wurden bei Ihnen andere Krankheiten diagnostiziert? 

  • Sind bereits Befundberichte anderer Ärzte dazu vorhanden, bringen Sie sie bitte mit,
  • das gilt insbesondere auch für Röntgen-, MRT- und Computertomographie/ CT-Untersuchungen, hier sollten nicht nur schriftliche Befunde sondern die Aufnahmen mitgebracht werden (heute überwiegend als Bilddateien auf CD oder mittels Zugangscode 
zu digitalen Speichern). 

Wir benötigen zudem eine Liste aller Ihrer Medikamente.

  • Haben Sie früher bereits antirheumatische Medikamente eingenommen, brauchen wir eine Aufstellung über die jeweilige Einnahmedauer und die Medikamentenwirkungen (Effekt auf die Entzündung, Verträglichkeit).

Gute Vorbereitung hilft, den Weg zu Diagnose und Therapie kurz zu halten. 

Je früher die Behandlung der rheumatischen Entzündungskrankheiten beginnt,
desto besser ist das Behandlungsergebnis.

Helfen Sie mit, Zeitverzögerungen zu vermeiden!

Ursachen und Risikofaktoren

Die Ursachen und Risikofaktoren für entzündliche rheumatische Systemerkrankung variieren je nach Art der Erkrankung.

  1. Autoimmunerkrankungen:
    Es kommt zu einer überschießenden Aktivierung des Immunsystems, woraufhin körpereigenes Gewebe angegriffen wird. Die genaue Ursache für diese Fehlfunktion des Immunsystems ist oft nicht bekannt. Eine genetische Veranlagung, Infektionen und Umweltfaktoren scheinen eine Rolle zu spielen.
  2. Genetische Veranlagung:
    Einige Menschen haben aufgrund ihrer genetischen Veranlagung ein erhöhtes Risiko rheumatische Erkrankungen zu entwickeln. In einigen Fällen können bestimmte Genvarianten das Risiko für die Entwicklung dieser Erkrankungen erhöhen.
  3. Umweltfaktoren:
    Umwelteinflüsse, wie Infektionen oder Exposition gegenüber bestimmten Chemikalien oder Toxinen, können das Immunsystem beeinflussen und das Risiko für rheumatische Erkrankungen erhöhen. Insbesondere Rauchen ist ein bekannter Risikofaktor für die Entwicklung von entzündlichen rheumatischen Systemerkrankungen.
  4. Hormonelle Einflüsse:
    Hormone können eine Rolle bei einigen rheumatischen Erkrankungen spielen.
  5. Alter:
    Das Manifestationsalter ist je nach Erkrankung unterschiedlich, kann jedoch Menschen in allen Altersklassen betreffen.
  6. Übergewicht:
    Übergewicht und Fettleibigkeit können das Risiko für die Entwicklung einer entzündlichen-rheumatischen Systemerkrankung erhöhen. Zudem kann Übergewicht zu einer übermäßigen Belastung der Gelenke führen und somit den Knorpelabbau beschleunigen, sodass es die Entwicklung einer Osteoarthritis (Arthrose) begünstigen kann.
  7. Familiengeschichte:
    Das Vorhandensein von rheumatischen Erkrankungen in der Familie kann das Risiko für diese Erkrankungen erhöhen. Dies weist auf eine genetische Veranlagung hin.
  8. Geschlecht:
    Einige rheumatische Erkrankungen treten bei einem bestimmten Geschlecht häufiger auf. Zum Beispiel sind Frauen deutlich häufiger an einem systemischen Lupus erythematodes sowie an einer Rheumatoiden Arthritis erkrankt. Die axiale Spondyloarthritis betrifft vorwiegend Männer.

Es ist wichtig zu beachten, dass die genauen Ursachen und Risikofaktoren für jede rheumatische Erkrankung komplex sein können und sich von Krankheit zu Krankheit unterscheiden. Die Erforschung dieser Faktoren ist ein aktiver Bereich in der Rheumatologie, um die Prävention und Behandlung dieser Erkrankungen zu verbessern.

Prävention

Ein gesunder Lebensstil kann dazu beitragen, das Risiko für entzündlich-rheumatische Erkrankungen zu reduzieren. Verzicht auf das Rauchen, eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige körperliche Aktivität sind wichtige Präventionsmaßnahmen. Die Rheumatologie spielt eine entscheidende Rolle bei der Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit rheumatischen Erkrankungen. Sie hilft dabei, Schmerzen zu lindern, Entzündungen zu kontrollieren und die Beweglichkeit wiederherzustellen. Es ist wichtig, frühzeitig ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn Anzeichen oder Symptome einer rheumatischen Erkrankung auftreten. Eine frühe Diagnosestellung und ein zügiger Behandlungsbeginn verbessern die Prognose der Erkrankung.

Das erfahrene Rheumatologen-Team im MEDIZINICUM

Rheumatologen mit langjähriger klinischer Erfahrung sind in der Lage, sehr häufig allein durch eine spezifische Anamnese und eine genaue zielorientierte körperliche Untersuchung eine Diagnose oder zumindest eine Arbeitsdiagnose zu erstellen, die dann durch weitere zunächst einfache diagnostische Maßnahmen wie Bildgebung und Labor bestätigt oder ausgeschlossen werden kann. Diese Erfahrung ermöglicht eine rasche Orientierung und eine entsprechende Beratung im Hamburger MEDIZINICUM.

Vereinbaren Sie gern einen Termin.
Wir sind für alle da!

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Alle Patienten unter +49 40 – 554 92 60

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Dr. von Elling, Fachärztin für Innere Medizin, Rheumatologie, Nephrologie

Dr. med. A. von Elling
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Rheumatologie, Nephrologie

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Dr. med. Margarete Kern
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Dr. Barth Rheumatologe Hamburg

Dr. med. Eberhard Barth
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Rheumatologie, Gastroenterologie

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Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie Hamburg, Dr. Ebel

Dr. med. Joachim Ebel
Facharzt für Innere Medizin
und Rheumatologie

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Dr. Panzer Rheuma Spezialistin Hamburg

Dr. med. Bettina Panzer
Fachärztin für Innere Medizin,
Nephrologie, Rheumatologie

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Dr. Schellenberger MEDIZINICUM Hamburg

Dr. med. Ina Schellenberger
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Dr. Kerstin Schmidek, Internistin Hamburg

Dr. med. Kerstin Schmidek
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Facharzt für Innere Medizin,
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Dr. med. Elisabeth Weißbarth-Riedel
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Dr. med. Jana Petersen
Fachärztin für Innere Medizin, Weiterbildungsassistentin Rheumatologie

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